Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal ist 1899 zur Erinnerung an der Bismarckstrasse auf Norderney errichtet worden. Norderney ist eines der sieben ostfriesischen Inseln, und liegt zwischen Juist und Baltrum. Man erreicht diese Insel über die Autofähre, die zwischen Norddeich und Norderney pendelt. 6000 Menschen bewohnen diese Insel. Die meisten Insulaner leben vom Tourismus. Daher stehen genügend Ferienwohnungen oder Ferienhäuser zur Verfügung, um den Urlaub auf Norderney zu verbringen. Insgesamt werden rund 60 000 Betten für Gäste bereitgestellt. Die meisten Urlauber werden wohl wegen dem auf der Nordseite gelegenden 14 Kilometer langem Sandstrand auf die Insel kommen. Jedoch hat Norderney noch mehr zu bieten. Neben dem Wasser- und Leuchtturm ist das Kaiser-Wilhelm-Denkmal eines der höchsten Objekte auf der Insel. Paul Wallot fertigte als erster für das Denkmal einen Entwurf an. Aus finanziellen Gründen konnte der Entwurf aber nie in Tat umgesetzt werden. Die Stadt Norderney wollte jedoch nicht auf das Denkmal verzichten, und entschied, dass es einfacher und schlichter erbaut werden sollte. Sie beauftragten den Bildhauer Georg Küsthardt mit der Umsetzung. Zudem stifteten 70 deutsche Städt, Ortschaften und Privatleute hierfür die Steine. Das 13 Meter hohe Denkmal wog am Ende 2000 Tonnen. Leider wurde im Jahre 1917 die Bronzebüste des Kaiser eingeschmolzen, und zur Kanonenproduktion verwendet. Jahre später stiftete dann die Gemeinde Norderney eine Möwe aus Stein, die noch heute das Denkmal schmückt. Erst 1990 wurde das Denkmal gründlich saniert, so dass es noch lange Zeit an die Reichseinigung erinnern kann.