Das Wattenmeer

12. Juli 2011

Norderney ist eine der vor der Küste des Bundeslandes Niedersachsen gelegenen Ostfriesischen Inseln in der Nordsee. Der Streifen vor der Küste des Festlandes bis zu der Kette der Inseln ist relativ flach, da dieser Bereich noch zum Festlandschelf gehört, ebenso wie ein nördlich der Inseln liegender, etwas schmalerer Streifen. Alle zusammen bilden sie das ostfriesische Wattenmeer. Das Wattenmeer ist den Gezeiten Flut und Ebbe ausgesetzt und fällt bei Niedrigwasser bis auf einige Strömungsrinnen, in denen bei Ebbe das Wasser in Richtung offene See abfließt, fast vollständig trocken.

Das Wattenmeer bildet ein sehr kompliziertes und empfindliches Ökosystem. Im Schlamm des Wattenmeeres leben die verschiedensten kleinen Tiere wie Würmer, Muscheln und Krebstiere. Diese wiederum bilden die Grundlage dafür, dass das Wattenmeer von einer Vielzahl von See- und Zugvögeln aufgesucht wird, für die diese Kleintiere eine willkommene Nahrungsquelle sind. Die verschiedensten Arten von Zugvögeln machen hier auf ihren jährlichen Zügen Station um zu rasten und neue Kräfte zu tanken. Bei Flut kommen mit dieser auch Fische in das Wattenmeer, die wiederum Kegelrobben und Seehunden als Nahrung dienen. Bei Ebbe kann man diese Säugetiere auf den vorgelagerten Sandbänken beobachten, wenn sie faul und vollgefressen vor sich hin dösen. Auch verschiedene Wasserpflanzen haben das Wattenmeer besiedelt. Die Artenvielfalt dieser Pflanzen ist jedoch überschaubar.

Das ostfriesische Wattenmeer spielt eine immer wichtigere Rolle für eine Form des Tourismus, der sich in den letzten beiden Jahrzehnten einer immer größeren Beliebtheit erfreut, den Sanften Tourismus. Das Wattwandern wird auch von professionellen ortsansässigen Unternehmen der Tourismusbranche angeboten und soll immer als eine geführte Wanderung unternommen werden. Dies hat mindesten drei Gründe.

Erstens meidet der Führer solch einer Wanderung ökologisch besonders empfindliche Gebiete, dann kann er die Eigenheiten des Watts besser erklären und nicht zuletzt sind ihm die Gefahren des Watts vertraut. So mancher Wanderer hat bei dem hier an der Nordseeküste plötzlich aufkommenden Nebel schon die Orientierung verloren und stand dann bei aufkommender Flut plötzlich bis zum Hals im Wasser. Solch eine geführte Wanderung durch das ostfriesische Watt ist nicht nur sehr informativ und schön, das Reizklima der ostfriesischen Inseln wirkt sich auch sehr günstig für Rekonvaleszente aus und sorgt für einen gesunden Appetit.

Neue Kräfte tanken im bade:haus

10. März 2011

Wer an Norderney denkt, der denkt natürlich als erstes an die Nordsee, an salzige Luft und wunderbar stürmische Nachmittage. Die Kraft des Meeres übt seit jeher eine magische Faszination auf die Menschen aus und hat sich immer wieder als heilsam und wohltuend erwiesen. Das bade:haus auf Norderney setzt genau auf diese Erkenntnis und stellt eines der mordernsten und größten Thalassozentren in ganz Europa dar. Vereinfacht könnte man das bade:haus als ein Meerwasserschwimmbad bezeichnen, doch damit ist die Bandbreite dieser Einrichtung bei Weitem nicht erfasst.
Thalasso macht sich die der Gesundheit förderliche Wirkung des Meeres zu Nutze und genau dies wird im bade:haus, und zwar auf dem neuesten Stand der Forschung und in traumhafter Umgebung und Atmosphäre, getan.
Die imposante Anlage verteilt sich insgesamt auf drei Ebenen, auf denen jeweils unterschiedliche Besucherbedürfnisse gestillt werden. Auf der ersten Ebene gibt es mit einer 60 Meter langen Rutsche und einem Meerwasser-Brandungsbecken jede Menge Action und bei einer angenehmen Wassertemperatur von 28°C können auch die jüngeren Besucher hier stundenlang das Wasser genießen.
Auf der zweiten Ebene wird es deutlich salziger. In einem Salzwasserbecken, dessen Salzgehalt dem des Toten Meeres Entspricht kann man bei angenehmen 36°C Wassertemperatur herrlich entspannen. Besonders Patienten mit Hautkrankheiten und Problemen mit den Nasenschleimhäuten schwören auf die heilende Wirkung eines solchen Bades. Auch die 3 Meter hohen Meerwasserduschen tragen zur Entspannung bei.
Die dritte Ebene heizt den Besuchern dann richtig ein. Auf der so genannten Feuer-Ebene gibt es diverse Saunen, von einer Dampfsauna über ein angenehm ‚kühles‘ 55°C warmes Sanarium bis zur klassischen 90°C-Sauna und einer 80°-Kelo-Außensaune, die sich auf dem Dach der Anlage befindet und wunderbare Ausblicke beschert. Vor den zwei offenen Kaminen kann man nach dem Saunieren entspannen und die Laune einfach mal ein bisschen baumeln lassen.
Wer den Urlaub im hohen Norden genießen möchte, findet z.B. in der Strandresidenz Norderney eine geeignete Bleibe für die Ferien. Von hier aus kann man zu spannenden Ausflügen in die Umgebung aufbrechen.